21
Dez
2017
21
Dez
2017
Zeit
Donnerstag 20:00
Ort
Philharmonie Berlin
Kammermusiksaal
Komponist
Gioachino Rossini, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven
Beethoven | 5. Symphonie | Fur Elise | Mondscheinsonate — 21 Dez 20:00
Gioachino Rossini | "Der Barbier von Sevilla", Ouvertüre
Wolfgang Amadeus Mozart | "Die Hochzeit des Figaro" KV 492, Ouvertüre
Johann Sebastian Bach | Air aus der Suite Nr. 3 in D-Dur, BWV 1068
Ludwig van Beethoven | "Mondscheinsonate" (Bearbeitung für Klavier und Orchester von Georgii Cherkin)
Ludwig van Beethoven | "Für Elise" (für Klavier und Orchester)
Ludwig van Beethoven | Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, Op. 67

Der Konzertabend wird mit der Ouvertüre Die Hochzeit des Figaro KV 492 von Wolfgang Amadeus Mozart eröffnet. Danach ertönt der 2. Satz Air aus der wundervollen Suite Nr. 3 in D-Dur, die Johann Sebastian Bach zwischen 1717 und 1723 vollendete. Die Trompeten, Oboen und Pauken schweigen, während Streicher und Basso continuo eine liedhafte Melodik und eine motivisch voll entwickelte Mittelstimme imitieren. Anschließend hören Sie sowohl die Mondscheinsonate als auch Für Elise in einer Bearbeitung für Klavier und Orchester, aufgeführt von Georgii Cherkin. Auf die Frage, wer diese Elise ist, haben verschiedene Biografen des Meisters längst eine wissenschaftlich eher trockene Erklärung gefunden: „Elise“ ist ein Lesefehler.

Seltsamerweise tauchte das "Für Elise"-Original erst lange nach Beethovens Tod auf, wo der Musikwissenschaftler Ludwig Nohl (1831-1885) es damals in einem Münchner Privathaus entdeckte. Herrschende Lehrmeinung ist seither: Wo Nohl "Elise" las, stand in Wirklichkeit "Therese". Danach folgt die Ouvertüre Der Barbier von Sevilla von Gioachino Antonio Rossini, der mit seinen Opern wie “Il barbiere di Siviglia” (dt.Der Barbier von Sevilla) und “La Centerentola” (dt. Aschenputtel) weltweit beliebte Stücke des Opernrepertoires schuf. Kurz vor Schluss des Konzertes kehrt Georgii Cherkin noch einmal auf die Bühne zurück. Am Klavier spielt er die Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozarts Rondo alla Turca KV 311 für Klavier und Orchester. Den Abschluss des heutigen Abends bestimmt das eindringliche Klopfen aus Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 5 in c-Moll op. 67. Seine Sinfonie Nr. 5 war unzähligen Interpretationen unterworfen worden, der Komponist selbst bezeichnete das Eingangsthema als „Klopfen des Schicksals an die Tür“.

KÜNSTLER
Veranstalter
Concert Media
Standort
Philharmonie Berlin
ADRESSE
Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
TELEFON
Tickethotline: +49 30 254 88-0
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