UNSERE KÜNSTLER & ORCHESTER

Dirigenten

Maximilian Haberstock

Dirigenten

Sebastian Lang-Lessing

Dirigent
Sebastian Lang-Lessing ist einer der vielseitigsten Dirigenten seiner Generation und gefragter Gastdirigent an den renommiertesten Konzerthäusern und Opernbühnen weltweit. Sein Amt als Musikdirektor des San Antonio Symphony Orchestra, das er seit 2010 innehat, gibt er zum Ende der Saison 2019/2020 ab, um von da an als Music Director Emeritus dem Orchester verbunden zu bleiben. Als Vierundzwanzigjähriger mit dem „Ferenc-Fricsay-Preis“ ausgezeichnet, begann Sebastian Lang-Lessing seine Laufbahn an der Hamburgischen Staatsoper als Assistent von Gerd Albrecht. Götz Friedrich holte ihn von dort als ständigen Dirigenten an die Deutsche Oper Berlin. Seitdem dirigiert er regelmässig an den Opernhäusern von Paris, Hamburg, San Francisco, Los Angeles, Washington, Oslo, Kopenhagen und Stockholm. Sein Opernrepertoire ist umfassend und reicht mit über 75 Werken vom Barock bis zur Moderne. Sebastian Lang-Lessing war Chefdirigent des Orchestre symphonique et lyrique de Nancy und der Oper von Nancy, die unter seiner Führung zur Opéra national wurde. Bis 2011 war er auch Chefdirigent des Tasmanian Symphony Orchestra, das unter seiner Leitung zu einem der führenden Klangkörper der Region für das klassische, frühromantische und zeitgenössische Repertoire wurde. Mit diesem Orchester entwickelte Sebastian Lang-Lessing eine umfangreiche, vielfach preisgekrönte Diskographie, insbesondere mit einem klassischen und romantischen sinfonischen Repertoire. Stets gleichermassen im Opernfach wie auch im sinfonischen Repertoire ein begeisterter und begeisternder Orchesterleiter, gastierte Sebastian Lang-Lessing immer wieder bei führenden Orchestern Frankreichs, darunter beim Orchestre de Paris und bei den Orchestern in Bordeaux und Toulouse, aber auch in den USA bei den Sinfonieorchestern von Milwaukee, Cincinnati und Vancouver sowie in Europa, darunter mehrfach bei den Kopenhagener Philharmonikern und den Orchestern in Gran Canaria, Málaga und Palermo. Sebastian Lang-Lessing leitete u. a. das Philharmonia Orchestra für die Aufnahme von Renée Flemings Album Guilty Pleasures (bei Decca). Weitere bedeutende Einspielungen unter seiner Leitung sind die Gesamtaufnahme der Sinfonien von Mendelssohn Bartholdy und Schumann sowie der Sinfonien von Schubert und Mozart mit dem Tasmanian Symphony Orchestra. Ausserdem ist ihm die sensationelle Wiederentdeckung der Werke von Joseph-Guy Ropartz mit dem Orchestre symphonique et lyrique de Nancy zu verdanken. Die DVD einer Neuproduktion von Richard Strauss’ Der Rosenkavalier aus dem NCPA Peking sowie ein Weihnachtsalbum mit Pavel Sporcl und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra sind 2017 erschienen. Zu seinen regelmässigen musikalischen Partnern gehören Künstler wie Renée Fleming, Susan Graham, Emanuel Ax, Yo-Yo Ma, Joshua Bell, Kirill Gerstein, Olga Kern, Alban Gerhardt und Vadim Gluzman. Sebastian Lang-Lessing arbeitet daneben eng mit Komponisten wie Detlev Glanert, Brett Dean, Michael Daugherty und Aaron Jay Kernis zusammen und zeichnete für dutzende Uraufführungen verantwortlich. Seit vielen Jahren liegt dem polyglotten Sebastian Lang-Lessing die Entwicklung und kreative Gestaltung von Kinder- und Jugendprogrammen in aller Welt sehr am Herzen – eine Entwicklung, die er als Chefdirigent immer wieder entscheidend geprägt hat. In der Saison 2018/2019 debütierte Sebastian Lang-Lessing beim Orchestre symphonique de Québec und dem Odense Symfoniorkester. Zum wiederholten Mal war er mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Orchestre symphonique et lyrique de Nancy, im Tivoli Kopenhagen und an der Korean National Opera zu erleben, wo er eine gefeierte Produktion von Rossinis Guillaume Tell dirigierte. Jüngere Highlights umfassen sein Debüt an der Korean National Opera mit Massenets Manon und die Rückkehr zum angesehenen Brevard Music Festival in den USA.

Serhiy Burko

Dirigenten

Miran Vaupotić

Dirigent

Jan Miłosz Zarzycki

Dirigenten

Jon Fylling

Dirigent

Michail Jurowski

Dirigent
Michail Jurowski wurde 1945 in Moskau als Sohn des Komponisten Wladimir Jurowski und Enkel des Dirigenten David Block geboren. Seine Söhne Vladimir und Dmitri sind ebenfalls international bekannte Dirigenten. Michail Jurowski wuchs in einem Kreis international anerkannter Künstler der ehemaligen Sowjetunion wie Ojstrach, Rostropovitch, Kogan, Gilels und Khachaturian auf. Dmitri Schostakowitsch war ein enger Freund der Familie: er und Michail spielten vierhändige Klavierstücke zusammen. Solche Erfahrungen hatten einen großen Einfluss auf den jungen Musiker und es ist daher kein Zufall, dass Michail Jurowski heute einer der führenden Interpreten von Schostakowitsch ist. 2012 wurde Michail Jurowski von der Schostakowitsch-Gohrisch-Stiftung mit dem dritten Internationalen Schostakowitsch-Preis ausgezeichnet. Michail Jurowski wurde am Moskauer Konservatorium ausgebildet, wo er Dirigieren bei Leo Ginsburg und Musikwissenschaft bei Alexei Kandinsky studierte. Während seines Studiums assistierte er Gennady Rozhdestvensky beim National Radio and Television Symphony Orchestra in Moskau.
Wir veranstalten Konzerte in bedeutendsten Sälen Deutschlands und der Schweiz wie auch in ganz Europa.