OUVERTÜRE ZU „DIE HOCHZEIT DES FIGARO“
(Wolfgang Amadeus Mozart: 1756 – 1791)
Das Konzertprogramm eröffnet mit der Ouvertüre zu Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“, KV 492. Mit ihrer überschäumenden Energie, ihrem feinen Witz und ihrem unaufhaltsamen musikalischen Schwung gehört sie zu den brillantesten und beliebtesten Opernouvertüren der Musikgeschichte.
AIR AUS DER ORCHESTERSUITE NR. 3 IN D-DUR, BWV 1068
(Johann Sebastian Bach: 1685 – 1750)
Anschließend erklingt der zweite Satz, „Air“, aus der Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur, BWV 1068 von Johann Sebastian Bach, vermutlich zwischen 1717 und 1723 entstanden. In diesem Satz schweigen Trompeten, Oboen und Pauken; Streicher und Basso continuo entfalten eine ruhige, gesangliche Melodie von besonderer Klarheit und Ausdruckskraft. Mit seiner schwebenden Ruhe und zeitlosen Schönheit zählt das „Air“ zu den bekanntesten und berührendsten Werken Johann Sebastian Bachs.
MONDSCHEINSONATE · FÜR ELISE
(Ludwig van Beethoven: 1770 – 1827)
Danach hören Sie die „Mondscheinsonate“ und „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven in Bearbeitungen für Klavier und Orchester, dargeboten von Georgii Cherkin. Beide zählen zu Beethovens berühmtesten Werken: Die „Mondscheinsonate“ fasziniert bis heute durch ihren geheimnisvollen Beginn, während „Für Elise“ mit ihrer unverwechselbaren Melodie weltbekannt wurde. Wer Elise tatsächlich war, ist bis heute umstritten. Einer verbreiteten Theorie zufolge könnte der Titel auf einem Lesefehler beruhen und ursprünglich „Für Therese“ gelautet haben.
OUVERTÜRE ZU „DER BARBIER VON SEVILLA“
(Gioachino Rossini: 1792 – 1868)
Es folgt die Ouvertüre zur Oper „Der Barbier von Sevilla“ von Gioachino Rossini, einem der bedeutendsten Opernkomponisten seiner Zeit. Mit Werken wie „Il barbiere di Siviglia“ und „La Cenerentola“ schuf Rossini Klassiker des Opernrepertoires, die beim Publikum bis heute beliebt sind.
RONDO ALLA TURCA, KV 331
(Wolfgang Amadeus Mozart: 1756 – 1791)
Kurz vor Ende des Konzerts betritt Georgii Cherkin erneut die Bühne. Am Klavier spielt er seine eigene Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Rondo alla Turca“, KV 331, für Klavier und Orchester.
Mit ihrem unverwechselbaren Rhythmus, ihrer virtuosen Leichtigkeit und ihrem orientalischen Kolorit zählt die „Rondo alla Turca“ zu Mozarts bekanntesten und beliebtesten Melodien.
SINFONIE NR. 5 IN C-MOLL, OP. 67
(Ludwig van Beethoven: 1770 – 1827)
Den krönenden Abschluss des Konzerts bildet die Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67 von Ludwig van Beethoven. Ihr markantes Anfangsmotiv zählt zu den bekanntesten Themen der Musikgeschichte und wird oft als „das Schicksal, das an die Tür klopft“ gedeutet. Mit ihrer gewaltigen dramatischen Entwicklung und dem triumphalen Finale setzt die Sinfonie einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter den Konzertabend.



