Abendkonzert zum Valentinstag
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Der Konzertabend beginnt mit „Die Moldau“ von Bedřich Smetana, dem wohl berühmtesten Teil aus dem Zyklus „Mein Vaterland“ („Má vlast“).
In eindrucksvollen musikalischen Bildern schildert Smetana den Lauf der Moldau, von ihren Quellen bis zum majestätischen Strom. Das prägnante Hauptthema weist eine melodische Verwandtschaft mit dem Renaissance-Lied „La Mantovana“ auf, dessen Melodie auch in anderen musikalischen Traditionen weiterlebte, unter anderem in der israelischen Nationalhymne „Hatikvah“.
Es folgt das Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, op. 23 von Pjotr I. Tschaikowski, entstanden in den Jahren 1874/75. Zunächst stieß das Werk auf heftige Ablehnung durch Nikolai Rubinstein, wurde später jedoch durch den Dirigenten und Pianisten Hans von Bülow einstudiert und 1875 in Boston mit großem Erfolg uraufgeführt.
Den Abschluss bildet Antonín Dvořáks Symphonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 „Aus der Neuen Welt“, seine neunte und letzte Symphonie. Sie entstand während Dvořáks Aufenthalt in den Vereinigten Staaten und wurde 1893 in der Carnegie Hall in New York uraufgeführt.
Obwohl die Symphonie in Amerika komponiert wurde, bleibt sie tief mit Dvořáks eigener musikalischer Sprache verbunden. Sie verbindet Eindrücke der „Neuen Welt“ mit böhmischer Melodik und bildet den krönenden Abschluss dieses Konzertabends.



