BOLÉRO
(Maurice Ravel: 1875 – 1937)
Den Auftakt des Konzertabends bildet mit Maurice Ravels „Boléro“ zugleich eines der grossen Schlüsselwerke des Programms. Über einem unablässig wiederkehrenden Trommelrhythmus wächst die Musik aus leisesten Anfängen zu einer immer mächtigeren Klangwelle. Instrument für Instrument verdichtet sich der Orchesterklang, bis das Werk in einem überwältigenden Höhepunkt kulminiert. 1928 komponiert, wurde der „Boléro“ zu Ravels berühmtestem Werk und zählt heute zu den unverkennbarsten Meisterwerken des Orchesterrepertoires.
OUVERTÜRE ZU „DIE HOCHZEIT DES FIGARO“
(Wolfgang Amadeus Mozart: 1756 – 1791)
Danach erklingt die Ouvertüre zu Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“, KV 492. Mit ihrer überschäumenden Energie, ihrem feinen Witz und ihrem unaufhaltsamen musikalischen Schwung gehört sie zu den brillantesten und beliebtesten Opernouvertüren der Musikgeschichte.
AIR AUS DER ORCHESTERSUITE NR. 3 IN D-DUR, BWV 1068
(Johann Sebastian Bach: 1685 – 1750)
Einen ruhigen Kontrast bildet anschliessend das „Air“ aus Johann Sebastian Bachs Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur, BWV 1068. Streicher und Basso continuo entfalten eine gesangliche Melodie von besonderer Klarheit und Ausdruckskraft. Mit seiner schwebenden Ruhe und zeitlosen Schönheit zählt das „Air“ zu den bekanntesten und berührendsten Werken Bachs.
MONDSCHEINSONATE · FÜR ELISE
(Ludwig van Beethoven: 1770 – 1827)
Mit der „Mondscheinsonate“ und „Für Elise“ stehen danach zwei der berühmtesten Werke Ludwig van Beethovens auf dem Programm, dargeboten von Georgii Cherkin in Bearbeitungen für Klavier und Orchester. Die „Mondscheinsonate“ fasziniert bis heute durch ihren geheimnisvollen Beginn, während „Für Elise“ mit ihrer unverwechselbaren Melodie weltbekannt wurde. Wer Elise tatsächlich war, ist bis heute umstritten; einer verbreiteten Theorie zufolge könnte der Titel auf einem Lesefehler beruhen und ursprünglich „Für Therese“ gelautet haben.
OUVERTÜRE ZU „DER BARBIER VON SEVILLA“
(Gioachino Rossini: 1792 – 1868)
Es folgt die Ouvertüre zu Gioachino Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“. Mit ihrem sprühenden Temperament, den charakteristischen Crescendi und ihrer virtuosen Leichtigkeit gehört sie zu den populärsten Opernouvertüren des Repertoires.
RONDO ALLA TURCA, KV 331
(Wolfgang Amadeus Mozart: 1756 – 1791)
Noch einmal betritt Georgii Cherkin die Bühne und spielt seine eigene Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Rondo alla Turca“, KV 331, für Klavier und Orchester. Mit seinem unverwechselbaren Rhythmus, seiner virtuosen Leichtigkeit und seinem orientalischen Kolorit zählt das Werk zu Mozarts bekanntesten und beliebtesten Melodien.
SINFONIE NR. 5 IN C-MOLL, OP. 67
(Ludwig van Beethoven: 1770 – 1827)
Den krönenden Abschluss des Konzertabends bildet Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67. Ihr markantes Anfangsmotiv zählt zu den bekanntesten Themen der Musikgeschichte und wird oft als „das Schicksal, das an die Tür klopft“ gedeutet. Von diesem berühmten Auftakt führt Beethoven die Musik durch eine gewaltige dramatische Entwicklung bis zum triumphalen Finale und setzt damit einen eindrucksvollen Schlusspunkt.

